Der rechtliche Rahmen für eine öko-fair-soziale Beschaffung


Die Beschaffung in der Evangelischen Landeskirche ist klar geregelt in der Vergabeordnung/Gvbl5 2012 . Sie beinhaltet z.B., dass ein höherer Preis eines umweltverträglichen Produkts kein Hindernis darstellt und Waren aus dem fairen Handel ebenso zu bevorzugen sind, wie Waren aus der Region. Es soll darauf geachtet werden, dass sämtliche Produkte ohne Kinderarbeit hergestellt wurden und wenn möglich soll auf Produkte aus Werkstätten für Menschen mit Behinderung zurückgegriffen werden. Damit ist klar, dass der rechtliche Rahmen der Landeskirche eine öko-fair-soziale Beschaffung nicht nur erlaubt, sondern sogar explizit einfordert.

Wir empfehlen Ihnen ausserhalb dieser Vergabeordnung, die Verabschiedung einer eigenen Beschaffungsordnung in Ihrer Gemeinde. Das können allgemeine Leitlinien sein oder sehr spezifische Vorgaben, was gekauft werden darf und bei welchen Händlern. Wir haben für Sie einige beispielhafte Leitlinien aus Gemeinden für Sie zusammengestellt. Gerne nehmen wir auch Ihre Beschaffungsordnung hier auf oder begleiten Sie beim Entwicklungsprozess.

 

Wir suchen Ihre Erfahrungen


Haben Sie in Ihrer Gemeinde bereits so etwas wie eine Beschaffungsordnung erlassen? Oder haben Sie einen Beschluss zur nachhaltigen Beschaffung gefasst? Bitte berichten Sie uns von Ihren Erfahrungen per Mail an oefsb(at)ekiba.de.


Kirchengemeinde Ottoschwanden-Brettental

Kirchengemeinde Bühl

Kirchengemeinde Kürnbach-Bauerbach

Petrusgemeinde Leipzig