Pedelecs


Während der Verkauf von Elektroautos nur schleppend vorankommt, boomt eine andere Form der Elektromobilität. Seit Jahren steigen die Absatzzahlen von Pedelecs, mittlerweile sind mehr als zweieinhalb Millionen Fahrräder mit Elektrounterstützung auf Deutschlands Straßen und Radwegen unterwegs.

Pedelecs sind schnell, komfortabel und umweltfreundlich. Auch längere Entfernungen lassen sich damit zurücklegen, ohne verschwitzt ans Ziel zu kommen. Mit dem Auto sind Staus und Parkdruck selbst in kleinen Städten oftmals ein Problem. Mit dem Pedelec umfahren Sie den Stau und parken direkt vor der Tür des Patienten.  Kein Wunder, dass sich Sozialstationen zunehmend für den Einsatz von Pedelecs in der ambulanten Pflege interessieren. Mit motivierten Mitarbeitern, der richtigen Kleidung und der passenden Ausrüstung können Sie mit einem Pedelec ein Auto auf einzelnen Touren ganzjährig ersetzen. Für die seltenen, ganz extremen Wetterlagen lassen sich kreative Lösungen finden, wie zum Beispiel der Einsatz von privaten PKWs und Carsharing-Fahrzeugen.   

Kommen auch Sie schneller ans Ziel und demonstrieren Sie zugleich Ihr Umweltbewusstsein. Was es zu beachten gibt und wie Sie vorgehen können, erfahren Sie auf dieser Seite und in dieser Zusammenfassung.

 

Fragen, Anregungen, Feedback


André Lachmund ist Ihr Ansprechpartner rund um das Thema nachhaltige Mobilität.

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Pedelecs, S-Pedelecs und E-Bikes?

Unter dem Begriff „Elektrofahrräder“ werden „klassische“ Pedelecs, S-Pedelecs und E-Bikes zusammengefasst. Bei Pedelecs unterstützt der Motor den Fahrer bis zu Geschwindigkeiten von 25km/h, sie gelten rechtlich als normale Fahrräder. Mehr Informationen zu den verschiedenen Typen finden Sie hier.

 

Was kostet das?

Ein gutes Pedelec kann schnell mehr als 2.000 Euro kosten. Das hört sich viel an, relativiert sich aber deutlich, wenn Sie damit ein Auto ersetzen. Mit einem Pedelec sparen Sie nicht nur bei der Anschaffung viel Geld, sondern vor allem auch im Betrieb: 100 Kilometer kosten Sie ungefähr 27 Cent!

Schneller ans Ziel kommen

Mit dem Pedelec umfahren Sie Staus, können freigegebene Einbahnstraßen, Fußgängerzonen und andere Abkürzungen nutzen und parken direkt vor der Tür. Da sich Pflegetouren aus vielen kurzen Teilstücken zusammensetzen, sind Sie mit dem Pedelec in den meisten Fällen schneller unterwegs als mit dem Auto!

Was bringt's der Umwelt?

Ein Pedelec kommt nicht ohne Elektronik und einen Akku aus. Die Umweltauswirkungen sind im Vergleich zur Herstellung eines Autos jedoch verschwindend gering. Richtig umweltfreundlich ist vor allem auch der Betrieb - auf hundert Kilometern schlägt das Pedelec mit ca. 500g CO2 zu Buche, ein Kleinwagen liegt bei etwa 18kg - also dem 36-fachen. Sie verbessern die Ökobilanz noch einmal deutlich, wenn Sie Ökostrom zum Laden verwenden! 

Wer macht's?

Pedelecs finden Sie nicht nur in Sozialstationen auf den norddeutschen Inseln und in Großstädten. Auch viele Sozialstationen des Diakonischen Werkes Schleswig-Holstein und von anderen kirchlichen und nicht-kirchlichen Anbietern setzen auf's Rad.