Die Bedeutung von guten Fahrradständern wird leider noch oft unterschätzt. Schließlich kann man sein Rad ja "überall" abstellen. Dabei steigen die durchschnittlichen Preise, die für Fahrräder bezahlt werden, seit Jahren an - nicht zuletzt dank des anhaltenden Pedelec-Booms. Doch gerade wer ein teures Rad fährt, will dieses auch sicher angeschlossen wissen. Darüber hinaus zeigen gute Abstellanlagen, dass sich die Gemeinde über Mobilität Gedanken gemacht hat und dass ihr die Förderung dieser besonders umweltfreundlichen und gesundheitsschonenden Fortbewegungsart am Herzen liegt.

Was aber macht gute Fahrradständer überhaupt aus? Gute Fahrradständer erfüllen zwei Grundvoraussetzungen: sie erlauben es, Fahrräder auch ohne Nutzung des am Rad montierten Ständers und ohne sich dabei zu verrenken abzustellen. Noch viel wichtiger jedoch: sie bieten die Möglichkeit, mit einem handelsüblichen Schloss sowohl den Rahmen als auch eines der Räder anzuschließen. Denn nur ein angeschlossenes Fahrrad ist sicher abgestellt. Leider findet man häufig Fahrradständer, die diese Kriterien nicht erfüllen. Insbesondere die Fahrradständer, die aus mehreren tiefen Bügeln bestehen, machen es meist unmöglich, mehr als nur das Vorderrad anzuschließen. Sie sind zudem so tief, dass die große Gefahr besteht, dass die Felge beschädigt wird, wenn das Rad einmal kippt. Besser sind daher größere Bügel, die fast so hoch wie die Räder selbst sind und sich zum Anlehnen des Rades eignen. Auch der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) gibt auf seiner Homepage Hinweise zu empfehlenswerten Abstellanlagen. 

Und darüber hinaus? Gute Fahrradabstellanlagen sind zudem überdacht und beleuchtet. Sie befinden sich auch nicht versteckt in einer Ecke, sondern sind so platziert, dass sie gut eingesehen werden können. Das Vorhalten einer Luftpumpe und eines Fahrradreparatursets runden das Angebot ab.

Tipp: Auch Fahrradabstellanlagen können über den Grünen Gockel mitfinanziert werden!

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