Fahrradgottesdienst


Fahrradgottesdienste sind vor allem an Christi Himmelfahrt in vielen Gemeinden zu festen Institutionen geworden. Aber nicht nur Himmelfahrt eignet sich hervorragend, um den Gottesdienst und das Radfahren in Gemeinschaft miteinander zu verknüpfen.

Bei einem Fahrradgottesdienst fährt die Kirchengemeinde als Gruppe eine bestimmte Route. Dabei liegen meist verschiedene Kirchen auf dem Weg und laden zu kurzen Aufenthalten und Andachten ein, teilweise ist auch nur das Ziel eine Kirche oder ein Ort im Freien, an dem ein Gottesdienst stattfindet. Die Touren sollten so gewählt werden, dass Sie sich auch für ungeübte Radfahrer gut eignen und alle Altersgruppen dazu einladen, mitzufahren. Es geht nicht darum, möglichst schnell ein Ziel zu erreichen, sondern den Weg gemeinsam zurückzulegen und die Umgebung "als bewahrenswerte Schöpfung erfahrbar zu machen" (Christoph Berger, Ev. Kirchengemeinde St. Michaelis, Braunschweig"). Auch ein gemeinsames öko-fair-soziales Essen als Zwischenstation oder Abschluss bietet sich an, um ausreichend Pausen einzuplanen und Raum für Gespräche zu bieten. 

Ein Fahrradgottesdienst ist auf vielfältige Weise dazu geeignet, sich dem Thema nachhaltige Mobilität zu widmen. Zum einen bietet sich natürlich die Predigt selbst an, um Probleme und Lösungen unseres Mobilitätsverhaltens in Bezug zu unseren christlichen Glauben zu setzen. Aber allein schon die Tatsache, dass Menschen, die sonst vielleicht mit dem Auto zum Gottesdienst kommen, für diesen Weg nun das Fahrrad wählen, kann etwas bewirken. Ein Fahrradgottesdienst eignet sich zudem hervorragend dafür, auch mal Menschen für den Gottesdienst zu gewinnen, die den Vormittag sonst anders verbracht hätten.

Einen Fahrradgottesdient zu organisieren muss nicht besonders aufwändig sein. Beginnen Sie einfach und nehmen Sie sich für das erste Mal nicht zu viel vor. Um den Aufwand gering zu halten bietet es sich geradezu an, auch andere Gruppen mit einzubinden - entweder für die Organisation im Vorfeld oder für die Teilnahme selbst. Häufig unterstützt die örtliche Gruppe des ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrradclub) einen Fahrradgottesdienst. Sinnvoll ist auch die Kooperation mit benachbarten Kirchengemeinden oder die Einbindung der örtlichen Kindergärten und Schulen.

Fragen, Anregungen, Kritik?


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