Einwegwindeln


Laut Umweltbundesamt werden hierzulande jeden Tag etwa zehn Millionen Einwegwindel benutzt und danach weggeworfen. Hochrechnungen zufolge erwächst daraus eine jährliche Abfallmenge von 154.680 Tonnen. Für die Produktion von Einwegwindeln werden große Mengen an Kunststoffen, Zellstoff, chemische Komponenten und Energie benötigt verbundenen mit einer entsprechenden Menge an Emissionen. Auch in kirchlichen Einrichtungen, wie Kindertageseinrichtungen, Pflegeeinrichtungen der Caritas oder Diakonie sowie in Krankenhäusern werden täglich Einwegwindel verwendet. Im privaten Bereich gibt es verschiedene Alternativen, so z.B. der Einsatz von waschbaren Stoffwindeln, welche aus öko-fair-sozialer Sicht sicher vorzuziehen sind.

 


5.000 Windeln...

...benötigt laut utopia.de in etwa ein Baby, bis es trocken ist. Dies entspricht etwa 1 Tonne Plastikabfall.

Einwegwindeln

Seit 1961 gibt es laut dem Zdf Wiso-Magazin Einwegwindeln. Zuvor gab es ausschließlich Stoffwindeln.

Öko-fair-sozial erkennen Sie an folgendem Siegel:


Blauer Engel für Einwegwindeln

Für Einwegwindeln, welche mit dem Blauen Engel ausgezeichnet sind, gibt es eine Ausschlussliste für Schadstoffe und gesundheitsschädliche Substanzen. Des Weiteren ist für ausgezeichnete Produkte der Einsatz von Lotionen, Duftstoffen und Geruchsbindern untersagt, um das Risiko für Allergien zu vermindern. Der Zellstoff muss für die Windeln nachweislich nachhaltig (z.B. FSC, PEFC) sein.

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